Brainspotting

nach David Grand

Brainspotting ist eine Weiterentwicklung vom EMDR.
Hier wird nicht mehr mit  Augenbewegungen gearbeitet, sondern mit Augen-Spots.
Das heißt,  Klienten verarbeiten das Trauma, in dem sie auf einen Punkt schauen.
Dort wo die Aktivierung im Körper am stärksten ist, das heißt, wo  die größte Belastung gespürt wird,
schauen die Klienten hin und halten den Blick.
Therapeuten benutzen für diese Technik ein Zeigestab, um gemeinsam mit den Klienten
die Spots zu finden und  den Blick zu halten. Es wird abgewartet was passiert.
Der Therapeut ist still präsent,  lässt aber möglichst dem Prozess der Klienten freien Lauf.
So  bekommt das Gehirn,  die Möglichkeit, traumatische und schwierige Situationen und Probleme
tiefgreifend zu verarbeiten und zu transformieren.